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Ich hatte Knäckebrot in den letzten Jahren von meinem Speiseplan gestrichen. Bei dem Gedanken daran bekam ich schon staubigen Husten. Dann habe ich vor einer Weile das selbstgemachte von meiner Schwiegermama probiert und konnte gar nicht aufhören zu knabbern. Dieses Rezept will ich euch heute vorstellen. Man kann das Knäcke super aufbewahren und es ist ein toller Snack für zwischendurch. Außerdem stecken da so viele Balaststoffe drin, dass einem fast schon schwindelig wird.

Ich habe es ein wenig abgeändert und mich bei den Nüssen ausschließlich für Walnüsse und geröstete Mandeln entschieden – die von Rapunzel sind mega lecker! Ihr könnt mit den Zutaten also ein wenig spielen, ohne, dass etwas schieflaufen kann. Wer Vollkornmehl benutzen möchte, muss damit rechnen, dass es ein kauintensives Erlebnis wird. Ich habe außerdem noch einen Schuss Leinöl dazugegeben: Omega-3-Fette sind nicht nur in der Schwangerschaft sehr wichtig.

Für die, die das Rezept erst einmal testen wollen, würde ich die Hälfte der angegebenen Mengen empfehlen. Das Rezept reicht für zwei Backbleche. Den Backofen auf 250°C Umluft vorheizen und los geht’s.

Was ihr für euer selbstgemachtes Knäckebrot braucht:

250 g Dinkelmehl
250 g kleine Dinkelflocken
50 g geraspelte Mandeln
250 g gemischte Nüsse
6 EL Olivenöl
400 ml kaltes Wasser
2 TL Meersalz
125 g gerösteter Sesam oder Kürbiskerne
25 g Leinsamen
50 g Sonnenblumenkerne

Wer am Schluss den Teig mit Körnern bestreuen möchte, stellt zwei Hände voll zu Seite. Die restlichen Zutaten werden einfach miteinander zu einem festen Teig vermengt und anschließend auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech gestrichen, ca. 3–4 mm dick.

Damit ihr das Knäckebrot nachher leichter brechen könnt, mit einem Messer die Stücke vorschneiden, das Messer dabei nicht ganz durchdrücken. Dann kann das erste Blech in den Ofen. Nach ca. 7 Minuten den Ofen auf 200°C runterkühlen lassen und dann noch 20 bis 25 Minuten fertig backen. Auskühlen lassen und in Portionen brechen. Mein Tipp, damit es schön knackig bleibt: die erste Nacht im ausgekühlten Ofen liegen lassen. Danach in eine Blechdose packen. Sollte es zwischendurch doch wieder etwas weich werden, kann es bei geringer Temperatur nachgetrocknet werden.

Guten Hunger!

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