Santaverde – 30 Jahre und 20 000 Aloe-vera-Pflanzen

Kennt ihr das? Man hört eine Geschichte, sieht einen Menschen und sein Unternehmen und denkt: „Wie hat er das gemacht?“. Was man dabei gerne vergisst, ist, dass es immer einen Anfang gegeben hat und dieser manchmal durch etwas ganz Kleines ausgelöst wurde: eine Bemerkung, eine spontane Idee oder ein Produkt, dass dieser Mensch einfach nicht gefunden hat, weil es das für seine Bedürfnisse noch gar nicht gab. Und wenn man dann den Menschen bzw. die tolle Frau sieht, die hinter diesem Unternehmen steht, die mit sich total im Reinen zu sein scheint, die von innen strahlt, nicht nur intelligent, sondern auch noch clever ist, dann kann man ihr nur gespannt zuhören.

Im Gespräch mit Sabine Beer

Sabine Beer sitzt mir gegenüber und ich kann ihr ansehen, dass sie sich Zeit genommen hat für dieses Gespräch. Wir sind im Firmengebäude von SantaVerde in Hamburg. Sie erzählt: Alles begann, als sie in den 80er-Jahren ihren Mann kennenlernte, der gerade eine Finca in Andalusien gekauft hatte. Während ihres ersten gemeinsamen Urlaubs dort trafen sie sich zum gemeinsamen Dinner mit einem amerikanischen Nachbarn, der sie gegen Ende des Abends auf ihre Hautprobleme ansprach. Unangenehm berührt nahm sie das Aloe-vera-Blatt, das er ihr gab, an und testete das enthaltenen Gel auf ihrer Gesichtshaut. Schon nach ein paar Tagen linderten sich ihre Entzündungen und ihre Haut beruhigte sich.

Aloe vera gleich Aloe vera?

Zurück in Deutschland ging sie ins Reformhaus und griff nach Produkten, die für sie offensichtlich Aloe vera enthielten, weil es auf der Verpackung ausgelobt wurde, und testete. Vergleichbar mit dem puren Gel war keines. Zurück in Andalusien sprach sie dann den Nachbarn Jim an und fragte nach der Besonderheit. Er klärte sie nicht nur über die Wirkung auf, sondern lud sie und ihren damaligen Freund auf eine Messe in die USA ein, um dort mehr darüber zu erfahren. Danach war klar, dass auf der andalusischen Finca in Zukunft Aloe vera angebaut werden sollte. Das war vor 30 Jahren.

 

Ein Familienunternehmen

Bis heute wird das Unternehmen SantaVerde von Sabine Beer und ihrem Mann geführt. Das Herzstück aller Produkte bildet der reine Aloe-vera-Saft, welcher anstatt Wasser als Hauptinhaltsstoff enthalten ist. Und das ist das, was Frau Beer auch wichtig ist, dass man weiß, was das eigentlich bedeutet, wie viel Arbeit und Liebe in jedem Produkt stecken. Um reinen Aloe-vera-Saft zu gewinnen, müssen nicht nur Pflanzen angebaut und bewirtschaftet werden, sondern auch die Blätter filetiert. Das alles geschieht biologisch und in Handarbeit. Bis eine Pflanze soweit ist, dass die ersten Blätter geerntet werden können, dauert es drei bis vier Jahre. Heute wachsen auf der Farm ca. 20 000 Aloe Pflanzen.

Aloe statt Wasser

Der Blick auf die Inci-Liste lohnt sich also, auch wenn vieles kryptisch erscheint. Wichtig vor allem, an welcher Stelle ein Inhaltsstoff auftaucht, denn das sagt aus, wie viel davon enthalten ist. Bei Santaverde steht der Aloe-vera-Saft an erster Stelle. Reiner Aloe-vera-Saft wird als Aloe Barbadensis Leaf Juice deklariert. Denn oft ist auch Aloe vera in anderer Form enthalten. Dann wird zum Beispiel Pulverkonzentrat wieder mit Wasser vermengt und das ist wie wenn man Apfelsaft aus Konzentrat trinkt – es ist einfach nicht 100 Prozent natürlich und vor allem nicht frisch. Außerdem gehen dabei wichtige Inhaltsstoffe verloren.

 

Das kann die Aloe vera

Der Aloe werden seit Jahrtausenden heilende und feuchtigkeitsspendende Wirkungsweisen nachgesagt. Außerdem unterstützt sie die Zellen bei der Regeneration. Ausschließlich die Art Aloe barbadensis Miller enthält außerdem eine feuchtigkeitsbindende Wirkung und das Molekül Aloverose. Je höher der Aloverose-Gehalt, desto höher ist der Gehalt an leistungsfähigen Inhaltsstoffen und umso intensiver ist die Wirkung auf die Haut.

 

„In den Santaverde Produkten garantieren wir einen Aloverose Gehalt von 1.200 mg Aloverose/Liter und somit eine optimale Wirksamkeit. Zum Vergleich: Der Durchschnittswert auf dem Markt liegt bei nur 400 mg Aloverose/Liter.“

Sabine Beer

 

Inzwischen gibt es vier Gesichtspflegelinien und mehrere Körperpflegeprodukte von SantaVerde. Alle Produkte sind Natrue zertifizierte Naturkosmetik, tragen die Veganblume und den Leaping Bunny, der dafür steht, dass das Produkt völlig tierversuchsfrei ist. Das beinhaltet nicht nur die Rohstoffe, sondern schließt auch aus, dass die Produkte in Ländern verkauft werden dürfen, wo Tierversuche noch Pflicht sind. Bis neue Produkte auf den Markt kommen, kann manchmal viel Zeit vergehen. Das ist bei einem Familienunternehmen einfach etwas Anderes als bei einem Großkonzern. Beste Rohstoffe und Rezepturen müssen gefunden und getestet werden. Das mag auch der Grund sein, warum erst dieses Jahr die pure-Linie auf den Markt gekommen ist, die für unreine Erwachsenenhaut konzipiert wurde.

Meine Favoriten

Ich durfte inzwischen schon viel testen und habe definitiv die für meine Haut passenden Produkte gefunden. Meine Haut ist eine sensible Mischhaut, die im Winter sehr trocken werden kann. Meine Favoriten: der Sensitive Cleanser. Der Toner aus der Age Protect Linie, die Light Creme ohne Duftstoffe im Sommer und die reichhaltigere Medium Creme wenn es draußen etwas kälter wird und die Heizung an ist. Das Serum aus der pure-Linie und das Fluid benutze ich gerne abends – das Serum ist sehr leicht, das Fluid etwas reichhaltiger. Und mein allerliebstes Produkt ist und bleibt das Hydro Repair Gel. Für mich ist es sozusagen ein Produkt, an dem man nicht vorbeikommt, weil es der Haut immer wieder auf die Beine helfen kann und vor allem nachts bei der Regeneration hilft, ohne sie zu beschweren. Auf der Seite von SantaVerde ist alles super gut beschrieben und ihr findet außerdem viele Infos zum Unternehmen und den Inhaltsstoffen.

Vielen Dank an Frau Beer für Ihre Zeit! Dieser Beitrag ist aus meiner vollsten Überzeugung gegenüber diesem tollen Unternehmen entstanden.

Fotos: © PR

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