Früher hatte ich immer mit sehr trockener Winterhaut zu kämpfen. Das ist passé, da ich die Bedürfnisse meiner Haut inzwischen gut einschätzen und darauf reagieren kann. Ich pflege sie komplett anders als zu wärmeren Jahreszeiten und versuche auf Foundation und Co. zu verzichten. Was passiert mit der Haut im Winter? Bei Kälte ziehen sich die Gefäße zusammen, die Talgproduktion wird eingeschränkt, die Barrierefunktion geschwächt und die Haut wird empfindlicher. Zudem kann sie Feuchtigkeit nicht mehr so einfach speichern. Sie verdunstet leichter, kann sogar einfrieren und die Haut trocknet immer mehr aus. Auch wenn man das Bedürfnis hat, sie mit viel Feuchtigkeit zu versorgen, sollte man jetzt am Tag auf Fett setzen, um sie zu schützen – vor allem, wenn man von Natur aus keine fettige Haut hat und sich gerne draußen aufhält.

Gesichtspflege tagsüber

Alex Carro Balancing Face Oil und SantaVerde Creme Medium

Eigentlich bin ich überhaupt kein Fan von Gesichtsölen. Ich bekomme oft so eine Art Platzangst, wenn ich sie aufs Gesicht auftrage. Was besser für mich funktioniert, ist die Mixtur. Ich gebe vom Balancing Face Oil ein paar Tropfen in meine Cream Medium von SantaVerde, die ich ausschließlich im Winter benutze, da sie an sich schon sehr reichhaltig ist. Das Öl von Alex Carro duftet fein, beschwert nicht und zieht gefühlt schnell ein — für mich und meine “Oliophobie” genau richtig.

Lippenpflege von Dr. Bronner’s

Unsere Lippen besitzen keine Talgdrüsen und die Haut ist sehr dünn. Ich neige dazu, mir die Lippen bei der Kälte ständig abzulecken, was kontraproduktiv ist, weil sie dann nur noch mehr austrocknen. Seit einer Weile schütze und pflege ich sie mit dem Lippenbalsam Baby Mild (ohne Duft) von Dr. Bronner’s. Der ist so natürlich, dass man ihn sogar essen könnte. Enthalten sind Jojoba-, Avocado-, Hanföl, Bienenwachs und Vitamin E. Die Pflege bekommen bei uns alle auf die Lippen, bevor es nach draußen geht.

 

Körperpflege

Granatapfel Regenerations-Öl von Weleda

Die Kälte macht auch meiner Körperhaut zu schaffen. Gerade die Stellen, die beim Radeln der kalten Luft direkt ausgesetzt sind, werden bei mir sehr trocken. Das ist da, wo die Cropped-Jeans aufhört und der Bootie noch nicht beginnt – und an den Händen. Auch hier ist Feuchtigkeit gerade nicht das Richtige – Fett muss her. Ich habe mir das Granatapfel-Öl von Weleda gekauft und finde es echt gut, weil es zusätzlich die Regeneration anregen soll – perfekt also auch vor dem Zubettgehen, da die Haut nachts sowieso regeneriert. Meine Hände pflege ich morgens und abends damit.

 

Gesichtspflege abends

Facial Antioxidant Mist von Merme Berlin

Was tagsüber nicht auf die Haut sollte, darf abends her: Feuchtigkeit. Nach der Reinigung sprühe ich mein Gesicht mit dem reinen Rosenwasser von Merme Berlin ein, auch wenn die Haut nachts nicht unbedingt gegen Freie Radikale gewappnet sein muss. Ich mag es sehr. Es duftet ganz fein, spendet Feuchtigkeit und wirkt entzündungshemmend. Als mein Sohn schlimme Baby-Akne hatte, sprühten wir reines Rosenwasser aus der Apotheke auf sein Gesicht und es half damals wirklich gut. Ein super Inhaltsstoff also, selbst für besonders sensible Haut.

La Sérum Anti-Soif von Absolution

Bei einem Pressetermin durfte ich die Marke aus Paris kennenlernen und sie hat mich direkt überzeugt. Als meine Proben geleert waren, orderte ich nach. Das Serum passt super zu meiner Haut. Anti-Soif soll wohl so viel bedeuten wie “nicht mehr durstig” – eine geballte Portion Feuchtigkeit also. Ich mag den dezenten Kräuterduft sehr und die leichte feuchtigkeitsspendende Textur, die super schnell einzieht. Nachts reicht mir das Serum als Solo-Pflege vollkommen aus. 49 Prozent der natürlichen Inhaltsstoffe sind sogar biologischen Ursprungs.

 

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